Archiv der Kategorie 'BAK Shalom'

„Tatsachenverdrehung und tatsächlicher linker Antisemitismus“

Vierte Fortsetzung der Dokumentation über den Streit um das Programm der diesjährigen Ferienakademie (FA) der Rosa Luxemburg-Stiftung (RLS)

Im Rahmen der Diskussion um das Programm der diesjährigen FA der RLS gibt es neue Entwicklungen. Z.B. das Aufgeben der fast ausschließlich einseitigen und abhängigen Berichterstattung.
Am 18.07.2009 erschien im Neuen Deutschland ein kurzer Leserbrief des stellvertretenden Bundessprechers des BAK Shalom zum Artikel von Susann Witt-Stahl vom 15.07.2009. In diesem Brief konnten wenigstens die den BAK betreffenden falschen Behauptungen Witt-Stahls richtig gestellt werden.
Und Spiegel Online veröffentlichte am 22.07.2009 ein Interview mit dem Antisemitismusforscher Micha Brumlik, worin dieser einen in der gesellschaftlichen Linken einsetzenden Erkenntnisprozess anspricht. Es gehe um die Erkenntnis darüber, „dass auch vorgeblich linke Argumente tatsächlich antisemitisch sein können.“ In diesem Zusammenhang führt Brumlik das Beispiel der gegenwärtigen Diskussion unter den RLS-Geförderten an. (mehr…)

„Balanceakt für die Würde“

Dritte Fortsetzung der Dokumentation über den Streit um das Programm der diesjährigen Ferienakademie (FA) der Rosa Luxemburg-Stiftung (RLS)

Nachdem sich in der letzten Woche vier Bundesabgeordnete der LINKEN in der jungen Welt zu Wort gemeldet hatten, bezog RLS-Geschäftsführer Florian Weis am 14.07.2009 im Namen der Rosa Luxemburg-Stiftung auf der Stiftungswebsite Stellung zur Diskussion um die Ferienakademie. Hierin weist er mehrfach hin auf die Organisation durch die StipendiatInnen – im Zusammenhang damit auch auf die unangenehme Lage, in die dieses Prinzip die Stiftung nun bringe. Weis äußert sich hin- und hergerissen und während seines seltsamen Balanceakts unternimmt er den Versuch, auf Kosten des Ansehens der Stiftung wenigstens halbwegs die eigene Würde zu bewahren. Um die durch die Diskussion des FA-Programms offenbar verrückte öffentliche Wahrnehmung der RLS zu korrigieren, weist er anschließend hin auf einige von der Stiftung abgesegnete Positionen und Publikationen zum Nahostkonflikt.
Am 15.07.2009 erschien im Neuen Deutschland die zweifelhafte Berichterstattung von Susann Witt-Stahl, mit der sich dieser Blog schon befasst hat.
Ungefähr zeitgleich tauchte der Aufruf des AK Rechtspolitik und Menschenrechte in Zusammenarbeit mit dem AK Internationalismus bei indymedia auf und verwandelte – zum Ärger der Initiatoren – das im Aufruf konspirativ gemeinte Treffen in ein öffentliches.
Gestern veröffentlichte der BAK Shalom der Linksjugend [’solid] eine eigene Stellungnahme zur Unterstützung von RLS-Studienwerk und AK Antisemitismus. (mehr…)